Flohmarkt & Flanieren

Flohmarktbummel am Wochenende?

In Gesellschaft bringen die meisten Dinge viel mehr Spaß als wenn man sie alleine erleben muss. Doch beim Flohmarktbummel scheiden sich hier die Geister. Der eher Neugierige und gelegentliche Flohmarktgänger wird gerne mit Freunden kommen, wird sich über dieses und jenes mit ihnen unterhalten und sich meist auch nicht allzu lange auf dem Flohmarkt aufhalten. Der wirkliche Sammler sieht das jedoch ganz anders. Er will sich nicht an einen anderen anpassen müssen, möchte sich solange wie er will an einem Stand aufhalten können, in alten Kisten und Kartons wühlen. Er kann niemanden an seiner Seite gebrauchen, der Hunger hat, der quängelt, weil ihm alles zu lange dauert oder immer auf die Uhr sieht, weil er viel lieber in einem Café sitzen würde. Sind beide Sammler, dann sollten sie sich trennen, damit jeder für sich seine Objekte ausfindig machen kann.

Hat man den richtigen Partner, kann man allerdings sehr erfolgreich sein. Man kann sich bewusst trennen, den anderen per Handy signalisieren, wenn man etwas für ihn interessantes gefunden hat, eventuell sogar ein Bild machen und es für den anderen, im Falle eines Einverständnisses, kaufen.

Auch wenn man nur als gelegentlicher Flohmarktgänger über den Markt geht, so ist es in einer Gruppe oftmals recht schwierig. Der Platz in den Gängen ist limitiert, man kann sich alleine schon wenig bewegen, die Gruppe geht verloren bzw. es ist jeder letztendlich doch für sich selber. Hier am besten trennen und zu einem festgelegten Zeitpunkt sich an einer bestimmten Stelle wieder treffen.

Doch einige Personen und Lebewesen sollten sich von Flohmärkten sowieso eher fern halten. Dazu zählen beispielsweise Hunde. Sie finden sich in dem Gewühl an Beinen kaum zurecht, in dem Gedränge tritt ihnen leicht einmal wer auf den Fuß und wenn die Blase drückt ist es auch nicht lustig hier. Kinder im Kinderwagen sind ebenfalls etwas unglücklich auf einem Flohmarkt. Kaum Platz den Wagen zu schieben, Kinder sind irritiert von so viel Menschenauflauf, das Softeis bleibt gerne auch mal an einem Mantel einer Unbekannten.

Trägt der Flohmarktgänger einen Rucksack, sollte dieser verhältnismäßig klein sein und nach vorne getragen werden. So kann man niemanden einen auswischen, wenn man sich umdreht. Raucher sind ebenfalls oft ungern gesehene Flohmarktbesucher, denn schnell hat die Zigarette schon einmal ein Loch gebrannt oder wird einfach in eine antike Vase geschmissen – sieht ja keiner.

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208 Flohmärkte in 458 Städten online | 09.12.2019 | Online: 14