Artikel für den Flohmarkt

Dachbodenfund für den Flohmarkt?

Der goldene Puttenengel von der Freundin, die verschnörkelte Vase von der Schwiegermutter, die Kinderbücher von früher, Dinge, die man heute nicht mehr braucht, sie einfach kitschig findet oder eben nicht zum Einrichtungsstil passen, stehen oft Jahre lang auf dem Boden, im Keller.

Und die müssen irgendwann einmal anderen Dingen Platz machen. Früher schmissen die reichen Aristokraten einfach weg, was sie nicht mehr brauchten: aus der Mode gekommene Kleider, angeschlagenes Porzellan, Wäsche, die nicht mehr richtig weiß wurde. Arme Leute lasen diese Dinge auf der Straße auf, benutzten sie selber oder verkauften sie einfach. Und damit war der Markt des Gebrauchten, der Flohmarkt, geboren. Was der eine wegschmiss, war dem anderen nützlich.

Heute ist es eigentlich nicht viel anders. Nur dass es sich dabei nicht mehr um Reiche handelt, die die Dinge weggeben, sondern ganz normale Bürgerliche. Und der Verkäufer ist zumeist auch der Besitzer. Er macht aus dem, was er selber nicht mehr braucht, Geld. Und wird dabei zum Händler, hat seinen Spaß und endlich wieder Platz auf dem Dachboden und im Keller.

Viele dieser Dinge haben sie aufbewahrt, weil sie einwandfrei sind, funktionieren und perfekt sind, doch sie passen nicht zum eignen Lebensstil, man hat sie sich über gesehen, man hat jetzt neue Interessen, die neue Wohnung ist zu klein. Und natürlich gibt es immer Menschen, die gerade nach diesen Dingen suchen, weil sie leidenschaftliche Sammler sind, weil sie diesen Lebensstil haben oder für ihre Kinder billigere Bücher suchen. Da wird der fast wertlose Gegenstand plötzlich wertvoll, die verhasste Vase zum Objekt der Begierde, das vollkommen vergessene Kinderbuch zum Lieblingsbuch eines anderes.

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245 Flohmärkte in 457 Städten online | 14.10.2019 | Online: 14