Wohin mit dem Trödel?

Keller und Trödelmarkt

Alle Jahre wieder kommt es zu der großen Entrümpelung auf Dachboden und im Keller, vieles altes hat sich angesammelt, was man eigentlich wirklich nicht mehr braucht. Doch wohin damit? Am besten auf einem Flohmarkt verkaufen. Hier kann man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: man wird angesammeltes los, verdient noch ein bisschen Taschengeld dazu und macht einem anderen eine Freude.

Am besten guckt man in die Zeitung – die lokale eignet sich hier am meisten, da man ja nicht Hunderte von Kilometern zum Flohmarkt fahren möchte – oder auch im Internet. Zahlreiche Seiten inserieren hier, Städteportale, Flohmarktseiten, Organisatoren. Im Internet ersieht man in dem meisten Fällen auch gleich die Kosten für einen Standplatz und ob die eigenen Flohmarktartikel für ihn geeignet sind. Themenmärkte kosten meist mehr, Antikmärkte, Schallplattenbörsen oder ähnliches sind speziell organisiert und finden oft in Hallen statt, was Mehrkosten verursacht. In fast allen Fällen bezahlt man nach laufenden Meter, Weihnachtsmärkte bieten oft hingegen eine feste Größe an. Wichtig: kann man einen Tisch mieten, muss man ihn selber mitbringen? Gibt es Strom, ist er womöglich in der Standmiete dabei? Ein Tisch sollte auf jeden Fall vorhanden sein, gemietet oder selbst mitgebracht, denn so ist es für Verkäufer und Käufer einfacher an die Ware zu kommen, sie zu präsentieren. Eine Trennwand, die zum nächsten Stand abschirmt, gibt mehr Privatsphäre, aber auch noch zusätzlichen Raum zum Ausstellen. Denn hier kann man Dinge anhängen und so den Stand effektvoller gestalten. In der Halle werden Standmieten meist an der Wand und in der Miete differenziert. Hier sollte man sich überlegen, welcher besser ist, wo man eher etwas verkauft.

Um selber auch bequem über einen ganzen Flohmarkttag zu kommen, sollte ein wenig auch an sich selber gedacht werden. Ein Klappstuhl zum hinsetzen, etwas zu essen und trinken, eventuell eine Decke je nach Jahreszeit. Ein Schirm und eine große Plastikplane können vor Wetterverhältnissen schützen. Der Schirm oder die Plane müssen aber gut befestigt sein, damit sie nicht wegwehen oder umfallen. Vorteil solcher Maßnahmen: die Menschen stellen sich hier unter, gucken sich automatisch die Auslagen an, werden zum Kauf angereizt.

Um die ausrangierten Dinge zum Flohmarkt zu bringen, sollte man sie sauber und sorgfältig in Kisten und Kartons verstauen, sie sicher im Auto platzieren. Es ist dabei darauf zu achten, dass diese Behältnisse stabil sind, denn nicht immer kann man mit dem Auto direkt an den Stand fahren. Sie müssen erst bis zum Flohmarktstand getragen werden, sollten daher auch nicht zu schwer sein. Sind die Kartons oder Kisten sauber und stabil, kann man sie auch gleich als Behältnis für Schallplatten, Bücher oder ähnliches benutzen.

Seien Sie nicht enttäuscht, wenn Sie nicht beim ersten Mal alles verkauft bekommen, versuchen Sie es ruhig noch ein 2. mal. Wenn dann noch Dinge übrig bleiben, versuchen Sie diese online zu verkaufen. Wir haben gute Erfahrungen mit dem Portal http://www.kleinanzeigen-landesweit.de gemacht. Es ist übrigens kostenlos.

Weitere Möglichkeiten wären die Dinge auf Facebook einzustellen. Hier gibt es meist themenrelevante Gruppen oder Kleinanzeigen Gruppen. Viel Erfolg!

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431 Flohmärkte in 405 Städten online | 29.06.2017 | Online: 8